Vernetzung zwischen den Konsortien

Die Vernetzung der drei Konsortien findet an deren Schnittstellen statt. Dabei steht die Gewinnung von Synergien, neuen Ansatzpunkten und der Wissenstransfer zwischen den Konsortien im Mittelpunkt.


Darstellung der Zusammenarbeit und Vernetzung der Konsortien

Zusammenarbeit/Vernetzung der Konsortien

Vernetzung AristaFlow-SIKOSA

Bei AristaFlow und SIKOSA wurden zwei Themengebiete spezifiziert, deren Vertiefung geplant ist. Es handelt sich hierbei um die Beschreibung von Prozessen und Komponenten als ein wichtiger Baustein für eine nahtlose Integration von komponentenbasierter Software. Hierfür arbeitet die erste Arbeitsgruppe an Methoden zur Entwicklung von Unternehmenssoftware, die sich durchgängig an Geschäftsprozessen orientieren. Diese Arbeiten legen den Grundstein, um eine flexible Software-Landschaft realisieren zu können.

Die zweite Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der technischen Umsetzung der oben beschriebenen modularen Software-Systeme. Jede der Komponenten speichert bestimmte, für die von ihr unterstützte Aktivität relevante, Daten, den so genannten Zustand einer Komponente. Im Kooperationsprojekt wird die Frage adressiert, wie sich Zustände ausdrücken lassen (und welche Informationen dazu notwendig sind) und wie sich vom Zustand von Komponenten des Systems auf den Zustand des Systems schließen lassen. Beide Gruppen beschäftigen sich mit Themen, die für die Konsortien AristaFlow und SIKOSA von hoher Relevanz sind und sich gegenseitig hervorragend ergänzen

Vernetzung AristaFlow-CollaBaWue

Zwischen AristaFlow und CollaBaWue besteht bereits ein konkreter Arbeitsplan zur Vernetzung, der in drei Arbeitspakete unterteilt ist, in denen die Themen Protokollspezifikation, Protokollverifikation und Protokollmodeliierung behandelt werden. Ziel des Projektes ist die Integration des ProVerJ-Ansatzes in den ADEPT-Prototyp, um auf Quelltext-Basis die Funktionalität der spezifizierten Komponentenaufrufe zu garantieren.

Der Vernetzungsansatz des Kooperationsprojekts besteht in der für beide beteiligten Konsortien vorteilhaften Konzeption und Implementierung eines Mechanismus zur Spezifikation von erlaubten bzw. erwünschten Aufrufreihenfolgen der Dienste von Geschäftskomponenten. Die in Vorarbeiten bereits beschriebene Lösung zur Beschreibung und Verifikation von Reihenfolgebedingungen soll im Rahmen des Projekts dahingehend ausgebaut werden, dass eine Spezifikation direkt im Quelltext möglich ist.

Vernetzung CollaBaWue-SIKOSA

Das Vernetzungsprojekt zwischen CollaBaWue und SIKOSA befasst sich mit der frühesten Phase eines Softwareentwicklungsprojekts, dem Requirements Engineering. Explizit werden Aspekte des verteilten Requirement Engineering behandelt. Gerade IT-Systeme für große Unternehmen werden von Anwendern an verschiedensten Standorten verwendet. Dementsprechend müssen Anforderungen in einem räumlich verteilten und zeitlich versetzten Prozess gesammelt und ausgewertet werden. Dies stellt besondere Herausforderungen an die angewandte Methodik, denen die Forscher einerseits mit modernsten Informations- und Kommunikationstechniken begegnen. Andererseits setzten sie aber auf persönliche Treffen. Aus der Kooperation zwischen CollaBaWue und SIKOSA entsteht derzeit ein gemeinsamer Projektantrag.