Cluster Unternehmenssoftware

Baden-Württemberg nimmt eine weltweite Spitzenposition im Bereich Unternehmenssoftware ein. Dies bestätigte die Unternehmensberatung Roland Berger im Jahr 2000 in einem Gutachten zu den Zukunftsinvestitionen in Baden-Württemberg. Eine weitere Stärke des Software-Standorts Baden-Württemberg ist die exzellente Hochschul- und Forschungsinfrastruktur, auch im Bereich Unternehmenssoftware.

Dieses Potenzial gilt es langfristig zu sichern. Durch die Entwicklung eines Clusters Unternehmenssoftware in Baden-Württemberg werden Vernetzung, Transfer und Wettbewerbsfähigkeit des Landes entscheidend gestärkt.

„Arbeitsgruppe Cluster Unternehmenssoftware“

Zu diesem Zweck wurde von der Landesregierung das Beratungsforum „bits Baden-Württemberg“ eingerichtet und eine „Arbeitsgruppe Cluster Unternehmenssoftware" gegründet. Diese analysierte zunächst die Rolle der Unternehmenssoftware als Standortfaktor. Darauf basierend wurden konkrete Empfehlungen zur Stärkung Baden-Württemberg als Standort für Unternehmenssoftware entwickelt. Die Arbeitsgruppe wurde unterstützt durch die Geschäftsstelle "Cluster Unternehmenssoftware", die bei der Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg: Connected (bwcon) angesiedelt war. In Zusammenarbeit mit bwcon erstellte die Arbeitsgruppe einen Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen.

Maßnahmen

Die MFG Baden-Württemberg als Innovationsagentur des Landes für IT und Medien unterstützt die Landesregierung in ihren Bestrebungen, die für einen Ausbau der Clusters Unternehmenssoftware notwendigen Rahmenbedingungen stetig zu verbessern. Aufbauend auf den Empfehlungen des Abschlussberichts der „Arbeitsgruppe Cluster Unternehmenssoftware“ erfolgten verschiedene Maßnahmen zur Stärkung der Zukunftsbranche Unternehmenssoftware:


Entwicklungspotenzial

Bislang konnten von Seiten der MFG Baden-Württemberg ca. 300 Akteure im Cluster Unternehmenssoftware identifiziert werden – 280 Unternehmen sowie 20 Universitäten und Forschungseinrichtungen. Auf Basis dieser exzellenten Ausgangslage gilt es, die Clusterinitiative weiter auszubauen und der Thematik mehr Sichtbarkeit in der (Fach-)Öffentlichkeit zu verschaffen.

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